Produktbilder im Onlineshop – Erzeugen Sie ein gutes Kundenerlebnis

Produktbilder im Onlineshop – Erzeugen Sie ein gutes Kundenerlebnis


Jeder Shopbetreiber, der online Waren verkaufen möchte, kommt an qualitativ hochwertigen Produktbildern, die professionell präsentiert werden, nicht vorbei. Gute Produktbilder erwecken Vertrauen, sorgen für Kaufanreize und schaffen ein direktes Bewusstsein in den Köpfen der Kunden. Sie können Auslöser sein, warum ein Produkt gekauft wird oder eben nicht. Denn bevor sich ein Konsument für den Kauf eines Produktes entscheidet, möchte er dieses von allen Seiten erfassen, es am liebsten an- und ausprobieren. Im E-Commerce sind daher umfangreiche und hochwertige Produktfotos unabdingbar. Worauf Sie bei Ihren Produktbildern achten müssen, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag.

Was macht gute Produktfotos aus?

  1. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Vermitteln Sie umfangreiche Informationen, die dem Käufer eine exakte und realitätsnahe Vorstellung des Produkts ermöglichen. Häufig senden Kunden Produkte wieder zurück, weil sie etwas vollkommen anderes erwartet haben. Im Folgenden geben wir Ihnen Tipps, was Sie auf Ihren Produktbildern zeigen können bzw. sollten, um das Produkt möglichst real und lebendig darzustellen.

  • Fotos aus allen relevanten Perspektiven
  • Detailaufnahmen von wichtigen Produktdetails (z.B. Verzierungen)
  • Produktverpackung: Die Verpackung ist essenzieller Teil der Produktwahrnehmung
  • Produkt in Benutzung: zur Demonstration der Gebrauchsweise und Ausgleich des fehlenden Produkterlebens (besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten)
  • Produkt in einer relevanten Umgebung: Setzen Sie die Produkte so in Szene, dass deren besonderen Attribute unterstrichen werden (z.B. wasserfeste Produkte im Regen zeigen)
  • Ein Bild, welches ein Gefühl für die Produktgröße ermöglicht (z.B. durch die Nutzung eines bekannten Vergleichsgegenstandes wie einer Münze)
  1. Lassen Sie Ihre Bilder Geschichten erzählen

Ein gutes Foto liefert nicht nur Informationen, sondern kann beim Betrachter Emotionen auslösen. Insbesondere bei emotionalen Produkten wie z.B. Mode oder Schmuck ist es wichtig, mit den Produktbildern kleine Geschichten zu erzählen. Zeigen Sie z.B. wie Ihre Weingläser bei einem gemeinsamen Kochabend von Freunden zum Einsatz kommen oder die neue Sonnenbrille im Urlaub getragen wird. So wecken Sie im Betrachter Emotionen und damit auch Lust, die Ware zu kaufen.

  1. Kategorie-, Vorschau- und Produktfotos

In Ihrem Shop verwenden Sie verschiedene Arten von Produktbildern, die Sie unterscheiden müssen. Wählen Sie für Kategorie-Seiten (z.B. Damenoberteile) ein wirklich bezeichnendes Produkt aus, das so für die gesamte Palette dieser Kategorie stehen kann. Bei den Vorschaufotos können Sie sich z.B. entscheiden, ob Sie die Produkte am Model oder lediglich das Damenoberteil an sich zeigen möchten. Im Produkt selbst sollten Sie dann die gesamte Palette an Produktfotos anzeigen.

  1. Anzahl der Produktfotos: mehr ist besser!

Die verschiedenen Aufnahmeperspektiven aus Punkt eins deuten schon an, dass es zu jedem Produkt mehrere Bilder geben sollte. Studien haben ergeben, dass 78% der User sich mehr Bilder auf Produktseiten wünschen. Je mehr unterschiedliche Ansichten Sie also präsentieren, desto besser. Berücksichtigen Sie hier auch die maximale Bilderanzahl Ihre Shop-Software. Im Afterbuy Shop haben Sie die Möglichkeit, pro Artikel bis zu 12 Fotos anzulegen.

  1. Hochwertige Produktbilder als Qualitätssignal

Anhand der Produktbilder schließen Konsumenten Rückschlüsse auf die Produktqualität und Ihre Seriosität als Onlinehändler. Ganz gleich, ob verwackelt, an einigen Stellen unscharf oder schlecht ausgeleuchtet: Kunden erkennen gute und schlechte Fotos sehr schnell. Hochwertige Produktfotos erlauben mitunter sogar eine höhere Preisspanne, da Kunden solchen Fotos höheres Vertrauen schenken. Achten Sie bei Ihren Bildern deshalb unbedingt auf eine hohe Farbechtheit, gute Ausleuchtung, professionell wirkende Abbildungen und hochauflösende Bilder mit hohem Detailgrad. Wenn Sie Ihre Produktfotos selbst aufnehmen möchten, sollte Sie zumindest etwas Zeit und Geld in die Grundregeln der Produktfotografie, Bildbearbeitung sowie eine Kamera investieren.

  1. Passende Bildgrößen, Bildformate und Dateigrößen

Die Größe der Produktbilder ist für eine qualitativ hochwertige Darstellung ein entscheidender Faktor. Klingt logisch, wird in der Realität jedoch häufig vernachlässigt. Viele Shopbetreiber nutzen meist nur eine einzige Bildgröße und wenn die Bilder dann in unterschiedlichen Größen angezeigt werden, sind diese häufig verpixelt, verschwommen oder sogar abgeschnitten. Bilder sollten also auf einer Webseite nie weitaus größer sein als das Element, in dem sie platziert werden. Generell sollte die tatsächliche Größe des Bildes nicht mehr als das 1,5-fache der dargestellten Größe überschreiten. Die benötigten Bildgrößen sind deshalb auch stark von der verwendeten Shop-Software abhängig.

Onlineshop Größen für Bilder und Grafiken

Bildgrößen im Afterbuy Onlineshop

Zudem sollten Sie darauf achten, dass die Dateigrößen Ihrer Produktbilder angemessen sind. Große Bilder oder Hintergründe sollten nie mehr als 1 MB groß sein. Für die meisten anderen Bilder reichen sogar 300 KB oder weniger. Generell gilt, je höher die Auflösung, desto größer die Bilddatei.

Ein wichtiger Einflussfaktor auf die Dateigröße eines Bildes ist dessen Format. Schauen Sie deshalb auch, dass Sie das richtige Dateiformat nutzen: Am gebräuchlichsten sind jpg- oder png-Formate.

Bildformat PNG und JPG 

  1. Behalten Sie die Ladezeiten Ihres Shops im Blick

Die Kehrseite guter Produktbilder? Sie belegen viel Speicherplatz und können die Ladezeit Ihrer Produktseite verlangsamen. Dies wiederum wirkt sich negativ auf das Kundenerlebnis aus. Vor allem für mobile Nutzer sind große Bilder und lange Ladezeiten ziemlich nervig. Was nützen also die schönsten Produktfotos, wenn der User bereits bei deren Ladevorgang die Website verlässt? Zudem können lange Ladezeiten Ihr Ranking in den Suchmaschinen verschlechtern. Bei zu großen Dateien können Bildkomprimierungsprogramme erste Abhilfe leisten, ohne dass die wichtigen Bilddetails verloren gehen. Achten Sie dennoch auf die Bildqualität!

  1. Bilder-SEO: Platzieren Sie Ihre Produktbilder in der Google Bildersuche

Neben den ästhetischen und technischen Funktionen in Ihrem Onlineshop sollten Sie zudem ein Augenmerk auf das Google-Ranking Ihrer Produktbilder legen. Je nachdem was bzw. wie der User bei Google sucht, können auch Bilder aus Ihrem Onlineshop angezeigt werden, wodurch wiederum zusätzlicher Traffic oder gar Umsatz generiert werden kann.

Tipps zu Bilder-SEO im nächsten Blogbeitrag

Die optimierte Platzierung Ihrer Produktbilder in der Google Bildersuche ist ein spannendes Thema und bietet eine gute Möglichkeit, sich im Wettbewerb zu behaupten. Im nächsten Beitrag dieser Blogreihe geben wir Ihnen deshalb konkrete Tipps und eine Checkliste zum Thema „Bilder-SEO im Onlineshop“ an die Hand.

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[1] https://de.ryte.com/magazine/bilder-komprimieren-ladezeit-reduzieren-gehts