In diese Bereiche wollen Onlinehändler 2017 investieren

In diese Bereiche wollen Onlinehändler 2017 investieren


Das Onlinemagazin iBusiness hat Onlinehändler über die Investitionsbereiche befragt, in die Sie im Jahr 2017 investieren wollen.

Das Ergebnis zeigt, dass auf jeden Fall die Investitionsbereitschaft der deutschen Onlinehändler gestiegen ist und aktuell über Vorjahresniveau liegt. Mehr als jeder zweite befragte Shopbetreiber (52 Prozent) plant seine Investitionen im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. 40 Prozent der Händler will seine Investitionen auf dem gleichem Niveau belassen und lediglich acht Prozent plant reduzierte Investitionen.

In welche Bereiche planen Onlinehändler zu investieren?

Um dieser Frage nachzugehen hat iBusiness in einer Online-Umfrage 14 potenzielle Investitionsbereiche abgefragt. Die Shopbetreiber sollten angeben, wo sie derzeit und künftig investieren und wie stark.

Das Ergebnis zeiGt eindeutig, dass die Händler schwerpunktmäßig in den Bereich Marketing investieren wollen. Alle befragten Shopbetreiber gaben an 2017 in diesen Bereich zu investieren und 70 Prozent planen ihre Marketingausgaben aufzustocken. Dabei stehen Marketingbereiche wie Newsletter-Marketing, SEO und Social Media ganz oben auf der Investitionsliste, in die mehrheitlich verstärkt investiert werden soll.

Neben dem Bereich Marketing planen die Onlinehändler in ihr Sortiment zu investieren. Hier spielen vor allem Eigenmarken eine immer größere Rolle um die Austauschbarkeit des Sortiments zu umgehen. Um auch der Abhängigkeit von den Herstellern und Lieferanten zu entgehen, die eigenen Margen zu verbessern und die Kundenbindung darüber zu steigern, investieren die Händler zunehmend in den Aufbau eigener Marken, wenngleich dies eine längerfristige Angelegenheit ist und sich nicht für jeden Anbieter gleichermaßen eignet.

Knapp dahinter liegt  das Thema Prozessoptimierung ebenfalls unter den Top 3 Bereichen, in denen die Händler investieren wollen. Die Händlerschaft sieht in effizienten Arbeitsabläufen und automatisierten Softwarelösungen einen zentralen Hebel, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein Großteil der befragten Seller plant hier weitere Investitionen.

Ein weiteres Thema für zusätzliche Ausgaben sehen die Anbieter in dem Bereich Kundenservice, dem auch kleinere Anbieter eine immer größere Bedeutung beimessen. 80 Prozent der Shopbetreiber planen Gelder in das Design ihrer Präsenzen zu stecken, wenn auch nur 19 Prozent davon ihre Investitionen erhöhen wollen. Es scheint so, als wenn gerade Online-Shops weniger auf harte Relaunches, sondern eher auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung setzen.

Eine eher untergeordnete Ausgabebereitschaft der E-Commerce Entscheider zeigt sich in den Themen Ladenfläche bzw. Einstieg in stationäres Geschäft sowie die Themen Logistik, Retouren-Optimierung oder Payment-Systeme. Diese Bereiche spielen eine vergleichsweise untergeordnete Rolle in der Investitionsplanung der Händler für 2017.

Quellen:
https://www.onlinehaendler-news.de/handel/studien/28672-investitionen-online-haendler-2017-marketing.html?utm_source=Newsletter&utm_medium=Link&utm_campaign=Daily
https://www.ibusiness.de/members/aktuell/db/569290SUR.html?pay=1

 

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