Die eMail ist tot, es lebe die eMail

Die eMail ist tot, es lebe die eMail


Regelmäßig wird das älteste Dialog-Tool des Internets, eMail-Marketing totgeredet. Dabei gibt es gute Gründe dafür, dass die eMail das Beste noch vor sich hat. Auf Smartphones ist es die meistgenutzte Online-Anwendung. Richtig eingesetzt sieht das Medium einer rosigen Zukunft entgegen. Neue Inbox-Programme machen aus der Last der eMail-Bewältigung eine Freude: Bald haben wir alle einen digitalen Privatsekretär, der unsere Post vorsortiert, bearbeitet und nur Wichtiges und Interessantes durchlässt.

Die Zukunft der eMail wurde immer wieder angezweifelt. Um die Jahrtausendwende war es das drastisch erhöhte Spamaufkommen, dann kamen RSS, Blogs und Web 2.0, die vermeintlich die eMail verdrängen würden. Nun ist es das Social Web, das viele Aufgaben übernimmt, die früher ausschließlich per E-Mail erledigt wurden. Auch die Verlagerung des Instant Messaging von SMS zu Diensten WhatsApp, Facebook-Messenger, WeChat oder Line hat Konsequenzen für die eMail.

Die Zukunft der eMail

Momentan erleben wir eine gewaltige Veränderung der eMail-Nutzung. Bald werden alle Menschen ein internetfähiges Smartphone besitzen. Und es wiederholt sich das, was schon bei internetfähigen PCs der Fall war: Die meistgenutzte Anwendung ist die E-Mail. Wer ein Smartphone hat, nutzt es, um schnell von unterwegs seine eMails zu checken.

Der wichtigste Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft der eMail ist die Weiterentwicklung der Inbox. Diese ist bislang – ähnlich wie die Startseite von Twitter und Facebook – eine Liste eingegangener Nachrichten. Während bei Twitter alle Nachrichten angezeigt werden und deshalb die Nutzung oft unübersichtlich ist, werden bei Facebook über einen Algorithmus nur die wichtigsten Meldungen angezeigt.

In der klassischen eMail-Inbox wurde bisher nur zwischen unangeforderter eMail-Werbung (Spam) und eMails mit Einwilligung unterschieden. Dies ändert sich jetzt. So sortiert Gmail bereits automatisch Newsletter und Benachrichtigungen aus dem Social Web in spezielle Ordner. Im Silicon Valley ist dazu eine wahre Gründerwelle von Unternehmen (wie z.B. Inbox, Sanebox, Mailbox, Bidseye und Unroll.me) ausgebrochen, die die Inbox relevanter machen wollen. Insofern ist es absehbar, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis jeder seinen eigenen Privatsekretär bekommt, der die elektronische Post vorsortiert. Vom ältesten Kommunikationsinstrument im Internet werden wir in Zukunft noch viel Neues hören.

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