Amazon FBA Erweiterung – Versandzentren und verbesserte Rechnungsstellung

Amazon FBA Erweiterung – Versandzentren und verbesserte Rechnungsstellung


FBA – Verarbeitung der Versandzentren Bereits seit ein paar Tagen wird bei Amazon FBA Importen in der Auktionsübersicht ein entsprechendes Symbol zur eindeutigen visuellen Identifizierung der Bestellungen angezeigt. Zusätzlich wird die ID des FulfillmentCenters eines Verkaufes verarbeitet und bei Import gleichzeitig in ein ISO-2 Länderkürzel konvertiert.

Hinweis: Es wird an dieser Stelle nicht mehr die bekannte KFZ-Kennzeichen Logik verwendet. In der Auktionsübersicht können Sie zudem mit den neuen dynamischen Suchfeldern „Amazon Fulf. Center Id“ und „Amazon Fulf. Center Land“ gezielt nach FBA Bestellungen aus den entsprechenden Ländern und/oder Fulfillment Centren suchen. Im Rechnungsdruck wurden drei neue Variablen ergänzt, damit Sie diese Daten auf Ihren Dokumenten ausgeben können:

  • <-AmazonFulfillmentCenterId->
  • <-AmazonFulfillmentCenterLand->
  • <-ArtikelUmsatzsteuerId->

Hinweis: Die Variablen sind nur innerhalb einer Reloop-Schleife nutzbar. An die gängigen Exportformate der Aktion „Auswahl exportieren“ (XML und Universal) wurden die Spalten „AmazonFulfillmentCenterId“ und „AmazonFulfillmentCenterCountry“ am Ende hinzugefügt. Diese beiden Datenfelder können auch im „dynamische Datenexport“ einer bestehenden Definition „Artikel Datenexport“ hinzugefügt werden. In der Afterbuy XML-Schnittstelle wurde der Call „GetSoldItems“ ebenfalls um die beiden Datenfelder ergänzt. Im Container <SoldItem> werden für Amazon FBA Verkäufe nun die FBA Informationen zum Versandlager im Response ausgegeben, nachfolgend am Beispiel für einen Versand aus Polen:

  • <AmazonFulfillmentCenterId><![CDATA[WRO2]]></AmazonFulfillmentCenterId>
  • <AmazonFulfillmentCenterCountry><![CDATA[PL]]></AmazonFulfillmentCenterCountry>

FBA – verbesserte Rechnungsstellung Unter „Einstellungen“ -> „Amazon Datenzugriff“ können Sie nun die „Umsatzsteuer IDs anderer Länder verwalten“. Sind keine Einträge in der Umsatzsteuer Tabelle werden bei allen FBA gewohnt die Daten aus „Einstellungen“ oder „Produkten“ verwendet und die Vorgänge geschrieben. Es ist erforderlich, dass Sie alle Länder dort erfassen in denen Sie Umsatzsteuerpflichtig sind. Bei Aufruf der Seite wird automatisch das Afterbuy Registrierungsland und die bereits hinterlegten Steuerangaben aus den „Einstellungen“ und den „Persönlichen Daten“ geprüft und übertragen. Haben Sie ungültige Daten hinterlegt erfolgt kein automatischer Eintrag. Sie müssen dann Ihre Daten manuell ergänzen. Sind Sie im Zuge des Amazon FBA Pilotprojektes auch in Polen und Tschechien nun Umsatzsteuerpflichtig registriert, fügen Sie auch diese Daten hinzu und aktivieren Sie die Option „Schwellenwert überschritten“. Der Haken bei „Schwellenwert überschritten“ bezeichnet an dieser Stelle grundsätzlich die Umsatzsteuerpflicht für das jeweilige Land, entweder im Zuge der FBA Registrierung oder weil Sie bereits in der Vergangenheit den Schwellenwert überschritten haben. Sobald unter „Umsatzsteuer IDs anderer Länder“ Eintragungen vorhanden sind, wird der FBA-Import bei Bedarf automatisch die Vorgänge verändern und anhand vom Versand- und Lieferland den MwSt-Satz anpassen. Mischsteuersätze können Sie abbilden in dem Sie zusätzlich zu „Umsatzsteuer IDs anderer Länder“ für Stammprodukte eine Zuweisung über die Funktion „Mehrsprachigkeit“ im Bereich „Umsatzsteuer Land“ zu dem entsprechenden Land vornehmen. Die im Produkt hinterlegte „Umsatzsteuer“ (wenn größer „0%“) hat immer Priorität vor dem Standard Umsatzsteuersatz des jeweiligen Landes. Daraus ergeben sich folgende Prioritäten die innerhalb der Länder-Priorisierung angewendet werden: Bei Lieferungen in nicht-EU-Länder wird auch automatisiert der Haken bei „MwSt Ausweisen“ entfernt und der MwSt. im Vorgang mit „0%“ überschrieben. Die Umsatzsteuer eines Vorgangs wird anhand der folgenden Priorisierungsregeln ermittelt:

  1. Zielland
    1. Drittland = Umsatzsteuer = 0%
    2. Produkt-Mehrsprachigkeit-Umsatzsteuer (wenn Zielland<> Registrierungsland) oder Produkt-Umsatzsteuer (wenn Zielland= Registrierungsland)
    3. oder Standard aus Umsatzsteuer IDs anderer Länder
  2. Von-Land
    1. Produkt-Mehrsprachigkeit-Umsatzsteuer (wenn Von-Land<> Registrierungsland)
    2. Produkt-Umsatzsteuer (wenn Von-Land= Registrierungsland) oder Standard aus Umsatzsteuer IDs anderer Länder Registrierungsland/Standardland
    3. Produkt-Umsatzsteuer
  3. Account-Umsatzsteuer
  4. Wenn nichts oben zutrifft oder Produkt-Ust = 0%: Account-Umsatzsteuer

Sie müssen somit nur noch entsprechenden Hinweistext mittels If-/Else-Logik in Ihre Rechnungsvorlage ergänzen.


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